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Wechseljahre und die damit verbundenen Beschwerden oder Veränderungen im Leben einer Frau rücken heute immer mehr in den Gesprächsmittelpunkt. Keine Angst, auch für dieses sensible und diskrete Thema gibt es Stärkung und Unterstützung.
Was sind überhaupt die Wechseljahre?
Als Wechseljahre (Klimakterium) bezeichnet man die Zeit der hormonellen Umstellung, die am Ende der fruchtbaren Phase einer Frau steht. Der Vorrat an Eizellen in den Eierstöcken ist nahezu aufgebraucht und das hormonproduzierende Gewebe verkümmert langsam. Im Zentrum der Wechseljahre steht die Menopause, die letzte Monatsblutung. An diesem Punkt sind alle Eizellen aufgebraucht. Das durchschnittliche Alter der Frauen bei der Menopause liegt bei 52 Jahren. Wechseljahre dauern ca. zehn Jahre, was natürlich von Frau zu Frau unterschiedlich ist. Zu den Wechseljahren wird der prämenopausale Abschnitt (ein bis zwei Jahre vor der Menopause) und der Abschnitt nach der Menopause (postmenopausaler Abschnitt) gezählt.
Weil die hormonelle Umstellung graduell eintritt, bemerken viele Frauen zu Anfangs nichts oder wenig davon. Meist kann man die Prämenopause nur rück- wirkend feststellen. Vor der eintretenden Menopause kommt die Monatsblutung zunehmend unregelmässig und auch die Blutungsstärke schwankt immer heftiger. Die letzte Monatsblutung lässt sich nur im Nachhinein erkennen. Von einer Menopause wird dann gesprochen, wenn die Blutung an zwölf aneinander folgenden Monaten ganz ausgeblieben ist.
Diese Zeit der Wechseljahre bringt natürlich Ver- änderungen mit sich. Vor allem ändert sich die Kon- zentration von Östrogenen und follikelstimulierndem Hormon (FSH). Durch einen Regelkreis halten sich diese beiden Hormone normalerweise gegenseitig in Schach. Da die Eierstöcke nun aber immer weniger Hormon produzieren, sinkt der Östrogen-Spiegel und die Konzentration von FSH steigt. Dieses Ungleich- gewicht kann Beschwerden hervorrufen.
Die Wechseljahre sind oft Auslöser für eine Um- und Neuorientierung im Leben der Frauen. Diese Phase der Umstellung wird sehr unterschiedlich empfunden. Einige sehen darin eine Befreiung, spüren eine Aufbruchsstimmung, andere sind niedergeschlagen und fühlen sich alt. Das Klimakterium ist wie die Pubertät ein ganz natürlicher Lebensabschnitt und keine Erkrankung. Allerdings haben zwei Drittel der Frauen Beschwerden wie Schweissausbrüche, Hitzewallungen, Depressionen, Gemütsschwankungen, trockene Schleimhäute bis hin zu Herz-Kreislaufproblemen. Manche haben so starke Beschwerden, dass sie behandelt werden müssen.
Es gibt viele Heilpflanzen, die bei Wechseljahres- beschwerden Linderung versprechen. Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitalstoffe mit hoher Bioverfügbarkeit und Vitaminkombinationen sowie Soja-Isoflavone, Dong Quai, Traubensilberkerze und Rotklee können Wechseljahreserscheinungen unterstützend entgegenwirken und für Wohlbefinden sorgen.
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